Der Fuchshübel - Keltisches Fürstengrab

Der Fuchshübel ist ein Zeugnis für die frühe Besiedlung des Schaumberger Landes. In der sogenannten Laténe Zeit (600-0 v.Chr.) siedelten hier bereits Kelten.

Mit etwa 60 m Durchmesser und einer Höhe von 5 Metern ist der Fuchshübel der größte erhaltene Grabhügel des Saarlandes und auch heute noch deutlich im Gelände zu erkennen. Im Jahre 1837 wurde er geöffnet. Der hier Bestattete war offensichtlich ein keltischer Fürst aus der Frühlaténezeit. Auf dem Bestattungsplatz wurde eine mächtige grabkammer aus Holz errichtet, in der man den Toten auf einem Streitwagen aufbahrte.

Er war bekleidet und als Zeichen seiner hohen Stellung in der Gemeinschaft trug er seinen goldenen Armring und einen goldenen Fingerring. An seine Seite legte man zwei Stoßlanzen mit etwa 35 Zentimeter langen Eisenspitzen. Nahe dem Fußende stellte man eine etruskische Bronzekanne, vielleicht gefüllt mit Wein, ab. Nach Schließung der Grabkammer wurde in sicher jahrelanger Arbeit ein mächtiger, weithin sichtbarer Grabhügel aufgeschüttet. Um eine größe von sieben bis acht Metern Höhe und etwas 60 Metern Durchmesser zu erreichen, mussten etwa acht- bis zehntausend Kubikmeter Erde bewegt werden.

Die Funde aus dem Fuchshübel sind ins Rheinische Landesmuseum in Trier gelangt.

 
Hjemmeside Wildberry Telefoni Internet